Pina tanzt tanzt sonst sind wir verloren

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Es geht darum, die Sprache des Tanzes zu verstehen, zu erweitern und womöglich sogar neu zu definieren. Dementsprechend definiert sich die künstlerische Konzeption des Werks als Komposition der Bewegung, in deren Rahmen vier Stücke von der während. Pina - tanzt, tanzt, sonst sind wir verloren "Pina" ist ein Film für Pina Bausch von Wim Wenders. Er lädt die Zuschauer ein auf eine sinnliche, bildgewaltige. Kino wie noch nie. PINA – TANZT, TANZT, SONST SIND WIR VERLOREN Musik: Thom Hanreich. Mit: Pina Bausch, Ensemble des Tanztheater Wuppertal.

Das war ein Zitat der bedauerlicherweise bereits verstorbenen deutschen Tänzerin, Choreografin, Tanzpädagogin und Ballettdirektorin Pina Bausch. Was hat dieses Zitat mit mir zu tun? Als ich diesen Anschlag an einer Pinnwand gesehen habe, war ich berührt. So sehr, dass ich ihn fotografiert habe. Ich denke deshalb, weil ich gespürt habe, wie unbedingt Pina Bausch TANZEN in ihrem Leben gebraucht hat.

Und weil tanzen auch für mich so wichtig geworden ist. Für dieses Studium und für diesen Beruf habe ich mich entschieden, weil ich mehr über die inneren Beweggründe, Prozesse und Entwicklungen von Menschen erfahren wollte. Und natürlich auch über meine eigenen. Neben meiner beruflichen Tätigkeit habe ich im Verlauf intensiver eigener innerer Arbeit, die ich auch hier in meinen Blogartikeln beschreibe zum Beispiel: Warum es nutzlos ist, Ihre Glaubenssätze zu ändern, solange Sie in Ihrem inneren Anspruchs-Gefängnis gefangen sind!

Seitdem versuche ich, das Schritt für Schritt und immer mehr zu verändern. Also dem anderen Teil, den das Leben ja glücklicherweise auch bietet, dem sinnlichen, kreativen, musischen Teil, meinen Bedürfnissen nach Entspannung, Ruhe und Natur und dem Wunsch nach befriedigendem Kontakt mit anderen Menschen mehr Raum zu geben.

Und mein Leben hat sich seitdem sehr verändert. Vor allem eine Tätigkeit hat mir dabei sehr geholfen: ICH TANZE! Und was daran so wunderbar ist: Wenn ich tanze, dann können meine inneren Ansprüche nicht das Sagen haben, weil es sonst nicht funktioniert. Ich muss mich ganz auf den Moment einstellen, ganz auf die Musik, ganz auf mein Gegenüber.

Und das alles, ohne mich anzustrengen. Wenn das gelingt, dann sind das wunderbare GLÜCKS- Momente. Ich fühle beim Tanzen die Wichtigkeit von Musik, von Rhythmus, von Hingabe, von Achtsamkeit, von Ganz-im-Moment sein. Vielleicht hat Tina Bausch an so etwas gedacht als sie sagte: TANZT! Sonst sind wir verloren Wenn ich mir aber beim Tanzen sage: ich möchte keinen Fehler machen…dann bin ich sofort verkrampft.

Und wenn ich sage, ich möchte es perfekt machen…dann kann ich mich kein bisschen auf mein Gegenüber einstellen. Dann kann es zwar trotzdem schön sein. Aber eine so tiefe Freude, die ich sonst beim Tanzen spüre, empfinde ich dann nicht. Erst heute hatte ich wieder eine Tanzstunde.

Und wieder ging es darum, mich ganz auf die Musik einzulassen und auf mein Gegenüber. Ganz im Moment zu sein. Damit ich sowohl die Musik als auch die Impulse meines Gegenübers aufnehmen und erwidern kann. Mein Tanzlehrer sagt: es geht nicht darum, viele Figuren perfekt tanzen zu können. Es geht darum, sich auf jede einzelne Figur einzulassen.

Lieber länger bei einer Figur zu bleiben, als dauernd andere Figuren zu tanzen. Ich merke: dadurch wird die Verbindung zwischen mir und meinem Tanzpartner eine ganz andere: sie wird tiefer, entspannter, ruhiger. Das ist wunderbar finde ich! Tanzen bereichert mein Leben ungemein. Ich liebe es immer noch nachzudenken und über das Denken Zusammenhänge zu verstehen.

Das brauche ich als Psychologin ja auch und auch persönlich macht mich das sehr zufrieden. Wie ich in meinem Alltag als Unternehmerin vom Tanzen profitiere? Obwohl ich mich schon lange damit auseinandersetze, neige ich ab und an noch immer dazu, zu hohe Ansprüche an mich zu haben. Ich setze mich dann unter Druck, denke, ich bin nicht schnell genug, mache keinen Pausen und so weiter…und das stresst mich!

Ich nehme an, Sie wissen, was ich meine… Aber es ist wie beim Tanzen: extrem viel zu machen heisst in der Regel nicht, auch extrem gute Ergebnisse zu erzielen. Wenn ich Pausen mache, wenn ich sie brauche, bin ich danach entspannter und die Arbeit geht mir leichter von der Hand. Und ich kann auch wieder klarer denken. Und weil ich klarer denken kann, ist das Ergebnis dann auch besser!

Eigentlich sind wir aber doch in unser Unternehmertum gestartet, weil uns unsere Arbeit — und möglicherweise auch tanzen? Oder etwa nicht? Mein Fazit Wenn andere sagen: es ist wichtig, täglich zu meditieren oder wenn sie sagen, machen Sie täglich ein Powernap, dann unterschreibe ich das alles. Ich selbst mache die Erfahrung: Wenn wir die Gelegenheit haben, jeden Tag zu tanzen — und dadurch als wichtigen Nebeneffekt immer wieder aus unserem inneren Anspruchs-Gefängnis herauszukommen — verändert auch das unser Leben immens und nachhaltig!

Falls Sie selbst tanzen, bin ich sicher, dass Sie das nachvollziehen können! Falls nicht…vielleicht möchten Sie es einmal ausprobieren? Möchten Sie wissen, wie stark Sie selbst in Ihren inneren Ansprüchen und Anforderungen an sich selbst gefangen sind? Mit meinem psychologisch fundierten Selbsttest können Sie es herausfinden Er ist kostenfrei und dauert maximal 5 Minuten!

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Als wir angefangen haben vorzubereiten sowieso, da war 3-D noch eine reine Zukunftsvision. Wenders und die Tänzer auf der Berlinale. Man kann natürlich auch erzählerische Filme damit machen, doch man muss Geschichten erfinden, die damit korrespondieren. Die waren kopflos nach Pinas Tod, hilflos, verstört, und diese gemeinsame Arbeit hat ihnen allen geholfen, damit umzugehen. Und auch dem tanzunerfahrenen Zuschauer wird bei der Kino-Vorführung klar, dass hier - in Wuppertal - etwas ganz Besonderes passiert ist. Wie können Sie sie charakterisieren? Eigentlich war es eine unbekannte Landschaft. Man muss es einfach mal so hervorheben: 3D ist in diesem Fall das einzig Wahre, das einzig Richtige! Denn Tanz plus 3D ist ein wahres Geschenk! Der Tanzfilm Pina – tanzt, tanzt sonst sind wir verloren, der in die Kinos kam und von Wim Wenders gedreht und produziert wurde, erzählt.

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Filmkritik "Pina": "3-D soll man nach zwei Minuten vergessen" Wim Wenders hat mit "Pina" eine Hommage an die gestorbene Tanzkünstlerin Pina Bausch gedreht - ein Interview über Pionierleistungen, Trauerarbeit und Zukunftsträume 4. Die Tänzer werden das jetzt auch langfristig weitermachen, inzwischen mit einer ganz anderen Haltung.

Standard: Mit dem Film haben Sie Erfahrungen auf verschiedenen Ebenen gemacht. Standard: Die Tänzer waren noch unter dem Eindruck des plötzlichen Verlustes. Wie stehen Sie zu dieser Technologie? Quelle: ntv.

"PINA - tanzt, tanzt, sonst sind wir verloren" ist ein Film von Wim Wenders, der die Kunst der verstorbenen Choreografin in einer. Wenders' Frau Donata hat die Stand-Fotos zum Film gemacht. Wenders: Es war ein Abenteuer. Die Absicht war eigentlich, einen komplett sprachlosen Film zu machen, nur aus Bildern, Bewegung, Musik. Nach ihrem überraschenden Tod hielt Wim Wenders an einem. Wir sehen also einen Film, der Pina Bausch, soweit man das beurteilen mag, wohl gerecht wird in ihrer Suche nach Wahrhaftigkeit, nach Ehrlichkeit, in ihrem unablässig fragenden Stil, in der Einzigartigkeit der Körpersprache, die die Tänzer in dem Film zeigen. Wenders: Man muss schon sagen, dass die Dreharbeiten eine Art Trauerarbeit waren. Wenders: Ich habe den Film ja nicht für die Pina-Bausch-Aficionados gemacht, die das Werk kennen und die ohnehin wissen, was für eine herrliche, lebensfrohe, einzigartige Arbeit da drinsteckt, sondern vor allem für die Leute, die nicht das Privileg hatten, das Tanztheater je live zu sehen. Am besten ist der Film, wenn die Kameras ganz nah an die Tänzer herangehen, wenn man jede Pore erkennt, jeden Muskel bei der Arbeit sieht, wenn die Tiefe des Raumes, der Bühne, wirklich sichtbar wird und die Leinwand fast grenzenlos erscheint - wie gleich in der Anfangsszene, in der man das Gefühl hat, man könne den Lufthauch des Vorhangs auf der Theaterbühne im Kino an seiner Wange spüren. Dass das Projekt nicht mit ihr begraben wurde, ist dem Tanztheater Wuppertal, "Pinas Orchester", zu verdanken. Jetzt kann man in den Raum eindringen - die Leinwand ist aufgerissen und ein wirkliches Fenster geworden. Wenders schöpft mit seinem 3D-Film die Grenzen der Technik aus und sagt selbst, er habe sich wie bei "Jugend forscht" gefühlt: "Es war ein ganz anderes Drehen", so Wenders, Bewegungen, die für 3D bisher zu schnell waren und unscharf wirkten, sind bei "Pina" überaus kontrastreich. Wir haben ein Jahr lang geforscht und tausend Tricks gelernt, um die Technik zu überlisten und Bewegung elegant und flüssig wiederzugeben.{/PARAGRAPH} Bis auf das Meisterwerk Avatar sind bis jetzt keine neuen entstanden, nur alte Rezepte wurden aufgemöbelt. Und weil Pina selbst kein Kind von Traurigkeit war - Pina hat gern und viel gelacht - ist auch unsere Trauerarbeit oft genug keine traurige Arbeit gewesen. Wenders: Ich habe noch nie versucht, einen Film so radikal visuell zu machen. Das sollte natürlich sein, selbstverständlich, sich nicht in den Vordergrund drücken. Die Kanzlerin und der Bundespräsident spendeten Standing Ovations. Und anders hätte er den Film auch gar nicht machen können! Wenders: Sie ist de facto eine neue Sprache, ein neues Medium. Im Moment kommen sehr viel junge Leute ins Kino, die Pinas Kunst nie gesehen haben. Im Film und im Gespräch merkt man dem Jährigen an, was ihm dieser Film und diese Frau bedeuten. Erst im Nachhinein habe ich dann aus meinen Gesprächen mit den Tänzern ein paar kleine Sätze benutzt. Der Film sei deshalb auch Trauerarbeit gewesen, "auch wenn es keine traurige Arbeit war", sagt Wenders. Sie hätte das genau so gemacht", erzählt der fast heisere Wenders im Berliner Hotel Adlon. Es war in vielerlei Hinsicht eine Pionierarbeit: Die Technik war noch nicht ausgereift. Sie ist die ideale Form, unseren eigenen Planeten kennenzulernen, nicht nur fremde. Kurz vor Beginn der Dreharbeiten starb die einzigartige Choreographin jedoch innerhalb weniger Tage an Krebs. Selbst als wir angefangen haben zu drehen, haben viele Leute gesagt: "Ihr spinnt". Pina Bausch habe ihm die ganze Zeit über die Schulter geschaut. Ab Freitag im Kino. Das war eine ganz wichtige Phase für dieses Ensemble, für diese kleine utopische Menschheit, die Pina um sich versammelt hat. {PARAGRAPH}Ihnen sei gesagt: Vollkommen unbegründet, diese Zweifel! Man muss diese Sprache erforschen! Wim Wenders spricht sehr ruhig, er ist sehr erkältet, die Berlinale ist nicht unbedingt das Pflaster, auf dem man so eine Infektion oder einen Virus auskuriert, aber er ist dabei, immer. April , 2 Postings In dieser Galerie: 2 Bilder Auf die Plätze, fertig, los: Rainer Behr in Wim Wenders' dreidimensionalem Tanzfilm "Pina". Doch zwei Tage vor Drehbeginn starb Pina Bausch völlig unerwartet. Der Film startet am Februar in den deutschen Kinos. Das 3-D-Kino eröffnete eine neue Perspektive, und das Projekt wurde konkret. In kurzen Statements erklärt die internationale Compagnie, die in Wuppertal ihr Hauptquartier hat, was ihre persönliche Verbindung zu Pina Bausch war. Wenders: Sie ist ideal für den Dokumentarfilm der Zukunft. Wenn die Kamera mittanzt, werden die Zuschauer Teil der Choreografie, werden von ihr überrollt, mitgerissen, werden in diese spektakuläre, poetische, kraftvolle, emotionale und sehr lebendige Welt der Pina Bausch hineingezogen. Es hat ja niemand geglaubt, dass es so viele Kinos geben würde, die 3-D projizieren können. Sehr still, sehr poetisch, sehr leidenschaftlich, aber auch fröhlich - denn sie haben ihr viel zu verdanken. »Tanzt, tanzt, sonst sind wir verloren«hatte Pina Bausch ihren Tänzer*innen immer wieder gesagt. Die nehmen sie als solche auch gar nicht ernst, denen reicht sie als pure Attraktion. Standard: Zwischen dem Aufwand der Produktion und dem Risiko, wie ist die Bilanz? Und nicht unangenehm für die Augen! Standard: Und Sie verzichten weitgehend auf Effekte Wenders: Die Attraktion sollte einzig und allein der Tanz sein und Pinas Arbeit. Pina war dabei Und so verabschieden sich die Tänzer in "Pina: Tanzt, tanzt, sonst sind wir verloren! Das rührt, das ist interessant, das ist mit einer Musik untermalt, die man sofort kaufen möchte, und das sind Bilder, die Wim Wenders mit den Tänzern an ungewöhnlichen Orten inszeniert hat, die man sich immer wieder ansehen möchte. Denn es geht um "Pina! Standard: Meinen Sie, dass "Pina" dem Tanztheater Wuppertal eine zweite Karriere eröffnet, wie es bei den kubanischen Musikern in Ihrem Film "Buena Vista Social Club" der Fall war? Sie hat dem Kino eine ganze Dimension hinzugefügt, und weil es bisher nur zwei gab, sind drei schon mal ziemlich viel mehr. Wie stark haben Sie das beim Dreh empfunden? Das Tanztheater spielt nächstes Jahr während des olympischen Sommers in London im Sadler's Wells Theatre zehn Stücke von Pina hintereinander. Und alle Leute, die mitfinanziert haben, wollten wissen: "Gibt es das dann auch normal? Standard: Die künstlerische Dimension der 3-D-Technologie in "Pina" hat auch Skeptiker überzeugt. Foto: Filmladen Regisseur Wim Wenders: "Es war ein Abenteuer. Standard: Sie ist also auch für Dokumentarisches geeignet. Also: Seht, seht, sonst seid ihr verloren!