American football cte: cte sport

American football cte
CTE ist eines der größten Probleme der NFL. Die Symptome entwickeln sich kontinuierlich: von Kopfschmerzen und Konzentrationsproblemen hin. Im Fokus: vor allem American Football – aber das ist zu kurz gedacht. den ersten Beweis von CTE bei einem verstorbenen Footballspieler. Der Ex-NFL-Profi Philip Adams hat sechs Menschen getötet. Ein Grund dafür soll die Hirnkrankheit CTE sein, an der er durch Football erkrankte.

Ein Grund dafür soll die Hirnkrankheit CTE sein, an der er durch Football erkrankte. Im April hatte der ehemalige NFL-Profi in den USA scheinbar unerklärlich sechs Menschen ermordet. Die Untersuchungsergebnisse vom Dienstag helfen den Angehörigen nicht mehr, bieten aber zumindest eine Erklärung. Adams habe Gedächtnisprobleme gehabt, sei paranoid geworden, habe immer impulsiveres Verhalten gezeigt und die eigene Körperpflege vernachlässigt. Er habe sich zurückgezogen, unter starken Schmerzen gelitten, unter Schlaflosigkeit.

So erzählte es die Familie von Phillip Adams. Nun hat die Boston University nachgewiesen: Phillip Adams hatte schwere CTE. CTE, das ist ein Wort, das Kontaktsportarten womöglich ganz grundlegend verändern wird. Die Abkürzung CTE steht für Chronisch Traumatische Enzephalopathie — eine Hirnkrankheit, die sich durch Depressionen, Demenz und Gedächtnisverlust ausdrücken kann, aber auch durch starke Aggression. Hilfe durch Telefonseelsorge Wenn Sie Suizidgedanken haben, sprechen Sie darüber mit jemandem.

Es sei schwer, die Krankheit zur einzigen Tatursache zu erklären, sagte die untersuchende Neuropathologin Ann McKee von der Uni Boston, eine Pionierin auf dem Gebiet, am Dienstag auf einer Pressekonferenz. Auch Hernandez war Footballprofi in der NFL. Ex-Footballer Junior Seau beging ebenfalls Suizid, auch er hatte CTE. Hat die Footballkarriere von Phillip Adams die CTE verursacht? CTE entsteht sehr wahrscheinlich durch Kopferschütterungen; kleine Traumata, die, wenn sie immer wiederkehren, das Gehirn massiv schädigen.

Bei Schlägen gegen den Kopf im Boxen. Der vielleicht berühmteste Patient war Muhammad Ali, schwer gezeichnet von Parkinson und womöglich CTE. Bei ehemaligen NFL-Spielern hat die Boston University inzwischen CTE nachgewiesen. Die Prävalenz ist also unklar, die Evidenz eher anekdotisch. Solange CTE nicht bei Lebenden nachweisbar ist, wird die Debatte lückenhaft bleiben.

Allein die anekdotischen Zahlen erkrankter NFL-Profis aber sind deutlich höher als in der Durchschnittsbevölkerung. Die Gelddruckmaschine NFL hat lange alle Geschütze aufgefahren, um Kritik zum Schweigen zu bringen. Erst war er gezwungen, öffentlich einen Zusammenhang zwischen CTE und Football einzuräumen. Aber was, wenn all das nur die Oberfläche berührt? Was bedeutet all das für den Sport? Entweder müssen Hirnschäden in Kauf genommen werden oder — über den zweiten Teil dieses Satzes möchte niemand allzu laut nachdenken.

Für die Kontaktsportarten geht es in dieser anschwellenden Debatte ganz wörtlich um Kopf und Kragen. Die NFL hat dafür keine Strategie, sie stellt sich bei Betroffenen weiter taub. Aber die NFL hat alles abgewimmelt, weil er nicht mehr in der Lage war, sich an Dinge zu erinnern und scheinbar einfachen Tätigkeiten nachzugehen, zum Beispiel stundenlang zu Ärzten zu fahren oder lange Untersuchungen zu machen. Das laute Schweigen dürfte langfristig wenig nützen, zu virulent ist die Debatte geworden.

Und natürlich liegen darunter weitere Ebenen. Viele Ex-Profis sind schon im mittleren Alter schwer geschädigt , mit künstlichen Hüften und Knien, mit kaputten Knochen und Bändern, mit Organschäden vom Schmerzmittelkonsum und Depressionen. Wenn das alles akzeptiert ist, müsste man nicht auch CTE akzeptieren als eine Folge, die Extremsport eben hat? Oder aber umgekehrt: Wenn CTE nicht akzeptabel ist, was sonst noch nicht?

Das bröckelt an den Festen des Sports. Und es gibt eine soziale Komponente. Viele körperbetonte Sportarten wie Football und Boxen werden — zumindest, soweit sich das anhand von historischer und kultureller Evidenz sagen lässt, wissenschaftlich ist Klassenzugehörigkeit im Profisport nicht erfasst — vor allem von sozioökonomisch Marginalisierten ausgeübt, jedenfalls im Männerbereich. Und gerade solche Sportarten haben mitunter soziale Vorzüge: Auseinandersetzung mit sich selbst, Zugehörigkeit, Struktur, Streetwork.

Soll man Menschen, die einen Sport freiwillig ausüben, über dessen Risiken viel gesprochen wird, überhaupt daran hindern? Wie freiwillig aber ist diese Freiwilligkeit in einer Klassengesellschaft? Dem Kontaktsport stehen vielleicht interessante Debatten bevor.

cte krankheit

Bei von Gehirnerschütterung mit Spätfolgen für American-Football-Spieler: Wir gehen der Krankheit CTE auf den Grund.

NFL: Studie weist Gehirnerkrankung CTE bei 110 von 111 untersuchten Ex-Spielern nach

Pocket Luke Kuechly 59 gilt als einer der besten Defensivspieler in der NFL. An seine Auftritte auf dem Spielfeld jedoch nicht. Denn: Ärzte hatten Kuechly im Rahmen eines ligaweiten Programms, namens "concussion protocol", das seit existiert und immer wieder verfeinert wird, für spieltauglich erklärt. Man könne nicht länger darüber diskutieren, ob es ein Problem im Football gebe. Wenn Angehörige bereits zu Lebzeiten CTE-Symptome feststellen konnten oder ein Spieler sich das Leben nahm, gaben sie das Gehirn viel eher frei.

Die Pop-Warner-Verantwortlichen tun allerdings vor dem Prozess so, als müssten diese Jugendlichen mit den Gefahren leben. Der berühmteste Verfechter harter Gangart? Solche Kollisionen gibt es beim Football häufig. Die jüngste und vermutlich stärkste Bedrohung keimt übrigens zwei Altersklassen tiefer - beim Footballnachwuchs, der in der Freizeit in sogenannten Pop-Warner-Akademien spielt. US-Wissenschaftler haben neue Indizien für einen Zusammenhang zwischen schweren Kopfverletzungen und American Football gefunden.

Er wurde am Donnerstag bei einer regelwidrigen Attacke eines Gegners mit dem Helm voran schwer verletzt. There is Kuechly. Also hält Kuechly seinen Kopf immer wieder hin. Die Schiedsrichter ruinieren das Spiel. Aber wenn etwas passiert, vertraust du den Ärzten. Trotzdem gibt es noch immer Verantwortliche, die ihn dementieren, beispielsweise Jerry Jones, Besitzer der Dallas Cowboys.

Der jährige Modellathlet ist Inbegriff des aggressiven, zupackenden Linebackers, der mit Wucht die heranrollenden, gegnerischen Angreifer attackiert. Erst vor einem Jahr räumte ein NFL-Offizieller erstmals ein , dass es einen Zusammenhang zwischen Football und dem Auftreten von CTE geben könnte. Mehr zum Thema.

NFL-Spieler Foto: TIMOTHY A. Bei von untersuchten Gehirnen von ehemaligen, mittlerweile verstorbenen, Footballspielern der Profiliga National Football League NFL wurde die Gehirnerkrankung CTE nachgewiesen. Auch besorgte Eltern könnten ihren Kindern den Sport verbieten und der Football damit seinen Nachwuchs verlieren.

Sie ruinieren das Spiel. Er klagt nicht über Verletzungen. Nicht der Fehler der Liga, aber Teil des Problems. Lesen Sie mehr zu den Problemen hier. Aber diese Zahl ist immer noch höher als die der Vorjahre. Er wies aber auch auf noch viele ungeklärte Fragen hin.

Fall von CTE im American Football, American Football und CTE in Europa. Auswahl der Gehirne nicht repräsentativ Die Studie weist allerdings auch methodische Schwächen auf: Es konnten nur Gehirne von Footballspielern untersucht werden, die von ihren Familien für die Forschung zur Verfügung gestellt wurden. Die Zahlen sind astronomisch. Er gilt als einer der besten Defensivspieler in der NFL. Just got it away. Tatsächlich sieht sich die Liga auf mehreren Ebenen in einem Rückzugsgefecht — vor allem aus Sorge vor juristischen Konsequenzen. Nachweisen lässt sich CTE momentan aber erst nach dem Tod. Darunter befanden sich auch Spieler, die nur wenige Jahre oder nicht im Profibereich gespielt haben. Aber über drei Millionen Kinder, die Football spielen. Und wohl auch nicht soll. Die neue Studie dürfte den Druck auf die NFL weiter erhöhen. Die Krankheit kann etwa Gedächtnisverlust, Depressionen oder Demenz verursachen. Die Geschworenen könnten mit einem Urteil dem Spiel bereits im Nachwuchsbereich seine körperharte Essenz nehmen. Ligachef Roger Goodell betont öffentlich zwar immer wieder, dass die Sicherheit der Spieler höchste Priorität habe. So wie Mitte des Monats gegen die Philadelphia Eagles, als er nach einem Zusammenprall benommen vom Platz musste. Die Ergebnisse der untersuchten Gehirne von ehemaligen NFL-Spielern sind also nicht repräsentativ für alle Footballer. Sogar Spieler, die den Sport nur während ihrer Zeit an der Highschool oder Universität betrieben haben, können also betroffen sein. Quarterback Joe Flacco von den Baltimore Ravens wird etwas länger aussetzen. CTE steht für Chronisch Traumatische Enzephalopathie. Sinnbild für die Brutalität, die das "concussion protocol" nicht eindämmen kann. Du rechnest zwar nicht damit", sagte er nach einer seiner vielen Gehirnerschütterungen. Mit weitreichenden Konsequenzen für die Popularität der Sportart und das mentale Rüstzeug der kommenden Generationen. Hier konnte noch in 87 Prozent der Fälle CTE diagnostiziert werden. Wer derart harte Sportarten betreibt, akzeptiere einfach, dass es Risiken gibt, lautet der Standpunkt. Donald Trump, neulich vor seinen Parteigängern in Alabama: "Ich habe das letzte Woche gesehen, eine wunderschöne Attacke. Das klingt gut, bis man — wie neulich — erfährt, dass davon alleine über Millionen Dollar an die Anwälte gehen. Die Gesundheitsrisiken junger Spieler, und hier besonders traumatische Gehirnverletzungen, werden demnächst in einem Gericht in Los Angeles verhandelt. Zu viele Anhänger des Spiels ergötzen sich nach wie vor am Spektakel eines Gladiatorenwettkampfs. Mit anderen Worten, das "concussion protocol" fungiert hauptsächlich als Marketing-Werkzeug. Touchdown Carolina. Die neue Studie reiht sich in eine Vielzahl anderer Untersuchungen zu diesem Thema ein, die ebenfalls zu einem ähnlichen Ergebnis gekommen sind. Football ist die bei Weitem beliebteste Sportart, das erhebliche Verletzungsrisiko bereitet nun aber vielen Sorgen, auch was die Zukunft der Sportart angeht: Es gibt bereits Spieler, die ihre Karriere aus Angst vor CTE frühzeitig beendeten, zum Beispiel San Franciscos Linebacker Chris Borland oder Miamis Tight End Jordan Cameron. Allerdings hatte die NFL lange eine mögliche Verbindung zwischen Kopfverletzungen und American Football abgestritten. Ein NFL-Sprecher sagte nach Veröffentlichung der neuen Studie, dass die Liga weiterhin die CTE-Forschung unterstützen werde. Das zeigt eine gemeinsame Studie der Boston University und VA Boston Healthcare System. Das Geld soll Betroffenen für die Behandlung der Langzeitschäden zugute kommen. Letzten Sonntag gegen Tampa Bay durfte er schon wieder ins Getümmel.