Das kabinett des dr parnassus: heath ledger

Das kabinett des dr parnassus
Die Hauptattraktion des abgetakelten Wandertheaters von Dr. Parnassus ist ein magischer Spiegel: Hinter diesem verbirgt sich eine Fantasiewelt, in der die Besucher mit ihren eigenen Wünschen, Ängsten und Schwächen konfrontiert werden. Findet man. Das Kabinett des Doktor Parnassus ist ein britisch-kanadischer Fantasyfilm von Terry Gilliam aus dem Jahr Es war der letzte Film, an dem der Das Kabinett des Doktor Parnassus (Originaltitel: The Imaginarium of Doctor Parnassus) ist ein erschienener Fantasyfilm von Terry Gilliam (Regie, zum Teil.

Doch Parnassus trägt ein dunkles Geheimnis in sich: Seine Unsterblichkeit verdankt er einem Pakt mit dem Teufel, Mr. Später überredet ein verliebter Parnassus den Teufel, den Handel umzuwandeln: Jetzt will er wieder jung sein, um seine Liebe gewinnen zu können. Dafür verspricht er, dass sein Erstgeborenes an seinem Geburtstag in den Besitz von Mr. Nick übergeht.

Als er anreist, um Parnassus' Tochter Valentina einzufordern, lässt er sich auf einen weiteren Pakt ein. Ausgehend von einem "Faust"-Motiv lässt Terry Gilliam in dieser fiebrigen Fantasy-Extravaganz seiner überbordenden Vorstellungskraft wieder freien Lauf. Das Ergebnis ist ein visuell berauschender Trip, nicht unähnlich früher Arbeiten wie "Time Bandits" oder "Baron Münchhausen", der eine ebenso zutiefst romantische wie verzweifelte Weltsicht offenbart.

Mitten während der Dreharbeiten verstarb Hauptdarsteller Heath Ledger. Der Film konnte nur mit Hilfe eines dramaturgischen Kniffs und des selbstlosen Einsatzes von Johnny Depp, Colin Farrell und Jude Law fertiggestellt werden. Quelle: Blickpunkt:Film nach oben Ausführliche Besprechung Ein würdiges und wildes Denkmal: Terry Gilliam lässt seinen Star Heath Ledger in seiner allerletzten Rolle glänzen in einer Freakshow, deren Fertigstellung durch den Einsatz von Johnny Depp, Jude Law und Colin Farrell erst möglich wurde.

Terry Gilliam, Ur-Monty-Python und seit den Achtzigerjahren einer der fantasievollsten Filmemacher mit unverkennbar eigener Vision, ist Gegenwind bei seinen Projekten gewohnt. Bücher lassen sich füllen über seine Kämpfe mit Studios, Budgets und den Gewalten der Natur. Ohne angesichts der Tragödie zynisch klingen zu wollen: Vom Pech verfolgt zu sein, kann sich als Glücksfall erweisen.

Je schlimmer die Umstände, desto mehr wird Gilliams Kreativität entfacht. Der Effekt ist verblüffend, die Illusion perfekt, zum einen weil es gelungen ist, Depp, Law und Farrell ungemein ähnlich sehen zu lassen, zum anderen weil offenkundig genug Material mit Ledger gedreht worden war, um die Geschichte in unserer Welt auch tatsächlich funktionieren zu lassen. Nur kleinere Holperer lassen sich konstatieren, doch sie fügen sich insgesamt homogen ins Gesamtbild dieses wilden Films, der sich keine Sekunde um Realität und Logik schert, aber einen mit seinen intensiven Bildern sofort gefangen nimmt.

Um einen Faustischen Pakt geht es zwischen dem tausendjährigen Parnassus und dem Mr. Nick genannten Teufel, den Tom Waits spielt, als sei er einer seiner torkelnden Songs aus dem "Rain Dogs"-Album, um ewiges Leben und um die Rettung von Parnassus Tochter Valentina, von Supermodel Lily Cole als nahe Verwandte der Figur von Sarah Polley in "Münchhausen" dargestellt: Um sie nicht an ihrem Geburtstag an den spielsüchtigen Nick zu verlieren, muss der Wunderzauberer fünf Seelen gewinnen, die sich auf seine alternative Welt jenseits des Spiegels einlassen.

Egal wie monströs der Film mit seiner Besessenheit mit Verfall, Schmutz und Vergänglichkeit auch ist, er ist immer faszinierend, zum einen wegen dem charismatischen und bisweilen gotterbärmlich aussehenden Ledger, aber auch weil es eine so bittere, wehmütige und beständig verzweifelte Ballade geworden ist, als würde der ewige Don Quichote des Kinos selbst langsam so müde werden, wie es der von Christopher Plummer mit unendlicher Wehmut gespielte Titelheld längst ist.

Vielleicht bedarf es ja auch nur eines Deals mit dem Leibhaftigen, um das Imaginarium des Doktor Gilliam noch lange lebendig zu halten. Quelle: Blickpunkt:Film.

lily cole

Egal wie monströs der Film mit seiner Besessenheit mit Verfall, Schmutz und Vergänglichkeit auch ist, er ist immer faszinierend, zum einen wegen dem charismatischen und bisweilen gotterbärmlich aussehenden Ledger, aber auch weil es eine so bittere, wehmütige und beständig verzweifelte Ballade geworden ist, als würde der ewige Don Quichote des Kinos selbst langsam so müde werden, wie es der von Christopher Plummer mit unendlicher Wehmut gespielte Titelheld längst ist. Weil ein wenig Holpern zum Erzählhandwerk dazugehört, und weil das Glück, das der Film bewirkt, ganz woanders steckt, im Visuellen, im Vielschichtigen. Kritikerrezensionen Cinefacts. Ignat Kress - myFanbase.{/PARAGRAPH}Das Kabinett des Dr. Parnassus [dt./OV] Mit seinem Wandertheater zieht der tausendjährige Doktor Parnassus durch London und ermöglicht seinen Gästen mit Hilfe. Vielleicht bedarf es ja auch nur eines Deals mit dem Leibhaftigen, um das Imaginarium des Doktor Gilliam noch lange lebendig zu halten. Kritik Eine Fahrt mit der Kamera durch London, das alte London des vorherigen Jahrhunderts, und dann? Die Bild-Wunderwelten im Inneren des Imaginariums also im Inneren der Filmfiguren sind unglaublich, unbeschreiblich, wunderschön: pure Magie. Und so blass wie Coles Gesicht ist, so blass ist auch ihre Persönlichkeit und ihre schauspielerische Fähigkeit.

Die besondere Attraktion dieses Wunder-Kabinetts auf Rädern ist ein Zauberspiegel, durch den man ein fantastisches Universum unbegrenzter Vorstellungswelten betreten kann. Auf den ersten Blick zwar nicht zu erkennen, aber sie fällt einem immer weiter auf, wenn Strukturelemente und Handlungsteile erscheinen, die einem unnütz wirken könnten, aber umso mehr die Ernsthaftigkeit der Einheit stützen.

Das ist die Kunst von Terry Gilliam, Fiktion und Fantasie mit der Realität zu verbinden, und er gewährt schon von Anfang an einen Einblick auf den folgenden Film, welcher vollgepackt ist mit sozialkritischen Anspielungen und Verwandlungsreichtum. Um seiner Fantasie freien Lauf zu lassen, musste Gilliam zudem auf eine Sache setzen, die nicht nur im Theater sehr schwer ist, sondern auch im Film den meisten Regisseuren schwer fällt.

Es dauert nicht lange, da hat sich Valentina unsterblich in den geheimnisvollen Fremden namens Tony Heath Ledger verliebt. Und dieser Trick, eine Figur von vier Darstellern spielen zu lassen, funktioniert wunderbar, als sei der Film nie anders gedacht gewesen. Ein würdiges und wildes Denkmal: Terry Gilliam lässt seinen Star Heath Ledger in seiner allerletzten Rolle glänzen in einer Freakshow, deren Fertigstellung durch den Einsatz von Johnny Depp, Jude Law und Colin Farrell erst möglich wurde.

Die herbeigeführte Symbolik könnte schon fast ironisch angesehen werden. Bei Gilliam spielt sich Grundsätzliches zwischen Gut und Böse ebenso ab wie Ambivalentes. Die mehrmaligen Sequenzwechslungen erschwerten ihr die Arbeit umso mehr, vor allem, dass sie somit in direkter Konkurrenz zu den eben genannten Schauspielern stand, und Mr. Nick, dem von Tom Waits meisterhaft gespielten Teufel.

Je schlimmer die Umstände, desto mehr wird Gilliams Kreativität entfacht. Denn Tony will ja nur das Gute und schafft doch das Böse, weil er allzu opportunistisch, allzu selbstbezogen ist, weil er jeder Festlegung aus dem Weg geht; und Parnassus selbst, der seine Tochter beschützen will, lässt ihr andererseits keine freie Wahl im Leben.

Und einen Regisseur mit unvorstellbarer Vorstellungskraft. Tatsächlich mussten die Dialoge des Drehbuchs praktisch nicht geändert, nur eine Szene von der wirklichen Welt in eine Imaginariumsphantasie verschoben werden. Fazit So verwirrend das Ganze auch klingen mag, es ist ein witziger Film, dessen Ernsthaftigkeit in keiner Minute verloren geht, und eine atemberaubende Reise in eine Fantasiewelt, die hin und wieder doch etwas mehr Fantasie verkraftet hätte.

Terry Gilliam, Ur-Monty-Python und seit den Achtzigerjahren einer der fantasievollsten Filmemacher mit unverkennbar eigener Vision, ist Gegenwind bei seinen Projekten gewohnt. Schicht auf Schicht an Bedeutungen und Handlungen hat Gilliam übereinandergehäuft. Aber andererseits macht das gar nichts aus. Letzter Film mit Heath Ledger, der während des Drehs verstarb.

Vielleicht ist dieses plotdramaturgische Stolpern auch der Tatsache geschuldet, dass Heath Ledger während der Dreharbeiten verstorben ist und sich deshalb manche Nuancen nicht voll entfalten konnten. Nämlich zuvörderst mit seiner visuellen Kraft, die unschlagbar ist. Eine Disco. Ein weiterer, aber auch zugleich makaberer Vorteil dieses Filmes ist die Darstellung des Tony in verschiedenen Personen.

Diese Kombination an Spitzenschauspielern hat der Film letztlich einer Tatsache zu verdanken, und zwar dem Tod des Hauptdarsteller Ledgers. Und macht das was aus? Der "Verwirrer" stellt genau das dar, was der Film ist. Die Rede ist von der mehrgliedrigen Geschichte. Doch Freunde halfen aus: Nun sind Johnny Depp, Jude Law und Colin Farrell mit von der Partie, sie spielen Tony, wenn er durch den Spiegel ins Wunderland tritt, als Neuinkarnationen bestimmter Aspekte von Tonys Persönlichkeit.

Inhaltsangabe: Doktor Parnassus (Christopher Plummer) hat ein ganz. Valentina ahnt zunächst noch nichts von ihrem schrecklichen Schicksal. Um seine Tochter zu retten, geht Dr. Parnassus eine letzte Wette mit Mr. Nick ein. Um einen Faustischen Pakt geht es zwischen dem tausendjährigen Parnassus und dem Mr.

Geburtstag an den spielsüchtigen Nick zu verlieren, muss der Wunderzauberer fünf Seelen gewinnen, die sich auf seine alternative Welt jenseits des Spiegels einlassen. Entdecke die Filmstarts Kritik zu "Das Kabinett des Dr. Parnassus" von Terry Gilliam: Wie schon so oft in seiner Karriere war Terry Gilliam (12 Monkeys.

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{PARAGRAPH}Wie bewertest du den Film? Mehr anzeigen Das Kabinett des Dr. Parnassus Kritik Das Kabinett des Dr.

Parnassus: Überbordende Fantasy-Extravaganz von Terry Gilliam über einen unsterblichen Mann, der sich auf einen Pakt mit dem Teufel eingelassen hat, ihm nun aber ein Schnippchen schlagen will. Fazit: Ein Film, den man nicht vergessen wird. Was aus moralischer Sicht gesehen interessant ist, ist das Verhältnis des Teufels, in alten Worten Diabolus, zur Menschheit und das Spiel, welches er mit ihnen treibt, und die Tatsache, dass sich die Menschheit diesem Spiel eben nicht entziehen kann.

Bücher lassen sich füllen über seine Kämpfe mit Studios, Budgets und den Gewalten der Natur. Die ein wenig traurige Geschichte dabei ist, dass Lily Cole und Andrew Garfield, die beiden Jungschauspieler, hierbei völlig untergehen. Nur kleinere Holperer lassen sich konstatieren, doch sie fügen sich insgesamt homogen ins Gesamtbild dieses wilden Films, der sich keine Sekunde um Realität und Logik schert, aber einen mit seinen intensiven Bildern sofort gefangen nimmt.

Da Valentinas Geburtstag unmittelbar vor der Tür steht, versuchen nun alle gemeinsam, dem Teufel ein Schnippchen zu schlagen. Der Effekt ist verblüffend, die Illusion perfekt, zum einen weil es gelungen ist, Depp, Law und Farrell ungemein ähnlich sehen zu lassen, zum anderen weil offenkundig genug Material mit Ledger gedreht worden war, um die Geschichte in unserer Welt auch tatsächlich funktionieren zu lassen.

Was so grotesk klingt, ist nicht herabwürdigend gemeint, sondern vielmehr eine Affirmation für die dargebrachte Leistung aller Schauspieler. Das ist das Gute, wenn man einen Zauberspiegel hat. Parnassus, Valentina, ist es letztlich nicht. Nicht nur durch die Verwandlungen Tonys in der Traumwelt Dr.

Parnassus' in die Wünsche weiblicher Begierde, sondern auch durch die Einbringung mehrere Metaebenen, die durch sämtliche Einlagen zum Nachdenken oder vielmehr zum Grübeln verleitet. Der Deal: Wem es binnen drei Tagen als erstem gelingt, fünf Seelen zu gewinnen, dem soll Valentina gehören. Es steigert nur die Lust aufs nächste Mal: denn man muss diesen Film mindestens zweimal sehen, und erkennt dann beim zweitenmal nochmals mehr Zusammenhänge.

Und der Film wäre beinahe mit ihm gestorben. Zum einen von Heath Ledger, zum anderen von Johnny Depp , Jude Law und Colin Farrell. Als die Truppe in London gastiert, taucht Mr. Er erinnert Parnassus daran, dass dieser ihm vor Jahren seine Tochter Valentina Lily Cole versprochen hat, sobald sie 16 Jahre alt geworden ist. Das Kabinett des Dr. Parnassus ein Film von Terry Gilliam mit Heath Ledger, Johnny Depp.

Was den Zuschauer jedoch mehr interessiert, ist nicht der Aufbau der Handlung, sondern die Handlung selbst, und da kommt sie einem, je länger der Film läuft, immer verwirrender, aber auch fabelhafter vor. Mehr anzeigen Gamona.

Ohne angesichts der Tragödie zynisch klingen zu wollen: Vom Pech verfolgt zu sein, kann sich als Glücksfall erweisen.