Was gewesen wäre handlung

Was gewesen wäre handlung
Die beiden Mittvierziger Astrid und Paul sind seit zwei Monaten ein Paar, als er ihr einen gemeinsamen Kurzurlaub in einem Luxushotel in Budapest schenkt. Eigentlich wollen sie dort ausloten, wie es um ihre Beziehung steht. Im Zentrum der Handlung steht die Ärztin Astrid (Christiane Paul), die in Berlin lebt und seit etwa zwei Monaten eine Beziehung mit Paul (Ronald. Was gewesen wäre Astrid (Christiane Paul) ist Ende vierzig und hat ihr Leben fest im Griff. Paul hat Astrids Herz erobert und lädt sie zu.

Drucken Die Annalise-Wagner-Stiftung kann dank Förderung durch Spenden von Sparkasse Neubrandenburg-Demmin, new enerday GmbH und Dr. Annalise-Wagner-Preis ausgezeichnet. Diesen Literaturpreis vergibt die Annalise-Wagner-Stiftung an Texte mit regionalem Bezug, die auf besondere Weise beitragen zu Erinnerungskultur und kollektivem Gedächtnis. Der Roman schlägt einen Bogen von der Vorwendezeit in der DDR bis in die Gegenwart, die Handlung spielt in Neubrandenburg, Berlin und Budapest.

Die Hauptfigur Astrid begegnet dem Leser als siebzehnjährige Neubrandenburgerin Ende der achtziger Jahre auf einem Sommerfest, in dem sie sich in Julius aus Berlin verliebt und als vierundvierzigjährige Berlinerin, die im Budapest-Urlaub wieder auf ihre Jugendliebe trifft. Es geht um Brüche und Kontinuitäten in Gefühlen und Lebenswegen — und um eine Umbruchzeit, die Entscheidungen, Mentalität und Biografien prägte und bis heute prägt.

Scheinbar unscheinbare Erinnerungen, sensibel erfasste Atmosphäre von Orten und Zeiten, wie beiläufig erwähnte historische Ereignisse, vor allem aber die feinfühlig hinterfragten Brüche in Beziehungen, Freundschaften, Biografien der literarischen Figuren widerspiegeln ganz subtil ein Stück Zeitgeschichte und stellen DDR-Zeit, friedliche Revolution und Gegenwart in Bezug zueinander.

Den besonderen Beitrag dieser leisen Liebesgeschichte zu Erinnerungskultur und kollektivem Gedächtnis sieht die Jury in ihrem Potential, als literarisches Medium zu wirken, auf ausgesprochen subtile Weise literarisch verdichtete und fiktionalisierte Erfahrungen und Erinnerungen weiterzugeben, Reflexion und Kommunikation anzuregen. Mehr Informationen: Gregor Sander, Wallstein Verlag Mit dem 8. Der inhaltliche Schwerpunkt der Publikation liegt auf Informationen zur Geschichte der Sinti und Roma in Mecklenburg, überraschend viele Fakten beleuchten die Thematik auch in der Region Mecklenburg-Strelitz.

Die Schüler erfassen und dokumentieren die Kontinuität rassistischer Verfolgung und Bedrohung von Sinti und Roma vom Jahrhundert in z. Vor allem überzeugt das Anliegen, historisches Lernen aus regionaler Geschichte zu verbinden mit Fragen nach Menschenrechten und Minderheitenrechten, nach demokratischen Werten und Toleranz, nach sozialen Handlungskompetenzen und dem Umgang mit Vorurteilen sowie Formen des alltäglichen Rassismus.

Mehr Informationen: Annalise-Wagner-Preis und Annalise-Wagner-Jugendpreis werden am Juni um 16 Uhr in der Johanniskirche in Neubrandenburg öffentlich verliehen. Gäste sind herzlich willkommen, der Eintritt ist frei. Mehr Informationen:.

was gewesen wäre buch

Zum Heraufbeschwören eines versunkenen Milieus gehört, dass ein Frank-Castorf-Wiedergänger, ein nach Anklam verbannter wilder Jungregisseur, Astrid an den Hintern greift. Gregor Sander, wie stets in unaufgeregter Tonlage, lotet dieses Motiv erzählerisch aus.

Dass die Geschichten aus einem Vierteljahrhundert, vom Mauerfall bis in die Gegenwart, jedoch alles andere als nüchtern sind, erscheint ihm zunächst charmant und eventuell den vielen miteinander verknoteten und um das Ereignis einer nicht vollends gelungenen Flucht aus der DDR und den damit verbundenen Enttäuschungen geschlungenen Erzählsträngen geschuldet. Der Titel lässt in seinem konjunktivischen Sog die Zeiten programmatisch verschwimmen.

Die persönliche, intime Geschichte ist untrennbar mit der Zeitgeschichte verwoben, die Zäsur des Jahres spielt für die in der DDR aufgewachsenen Personen hier auf ungeahnte Weise eine Rolle. Die "sinnliche Sprödigkeit" dieser Prosa aber wirkt auf den Rezensenten spätestens in den Sexszenen zu dürftig. Verblüffend an diesem Roman ist, dass trotz der komplexen Bezüge nichts konstruiert wirkt. In einem Dorf nahe von Neubrandenburg.

WIEBKE POROMBKA Gregor Sander: "Was gewesen wäre". Gegen ihre eigenen Verengungen, die des Herzens und die der Perspektive, kommt sie nicht an, weil sie nicht physiologischer Natur sind. Hier stimmt jedes Detail, nichts ist überanstrengt oder mühsam herbeigeholt. Und deshalb liegt vermutlich doch eben hier der Grund für Astrids Abwehr gegenüber allem, was an Erinnerungen, an Gerüchen, an Fragen aus dieser Zeit in die Gegenwart hinüberschwappt.

Unsere Arme berührten sich beim Laufen manchmal, und wir trugen beide Sommerkleider mit kurzen Ärmeln. Wallstein Verlag, Göttingen Alle Rechte vorbehalten. Nicht da. Wie ein Schatten legt sich jedoch über das Geschehen, dass Astrid als Jährige schon einmal in Budapest war — eigentlich mit ihrem Mann Tobias, aber sie hat damals heimlich Julius für eine halbe Nacht im Hotel getroffen, und die Existenz dieses Julius verschweigt sie Paul erst einmal.

Die andere gesteht ihr: "Mein Herz schlägt für ihn. Astrid (Christiane Paul) geht auf die 50 zu und hat ihr Leben gut im Griff. Umso konsequenter ergibt sich im Lauf der Lektüre, dass dieser Roman subkutan all dies enthält, was man auf den ersten Seiten gar nicht vermuten würde — es ist ein Zeit- und ein Berlinroman, und ein Entwicklungsroman erst recht.

Der Leser, der Astrid schon eine Weile begleitet hat, ist es zu diesem Zeitpunkt schon längst nicht mehr. Eben noch sind wir mit Julius und Astrid im Sommer Dann — einem Kameraschwenk gleich — mit Astrid und ihrem heutigen Freund Paul im Budapest der Jetzt-Zeit. Astrid mag Herzspezialistin sein. Und das alles, ohne zu langweilen! Gregor Sander lässt die späten 80er und ganz besonders den Herbst wieder präsent werden. Und was für Bilder Sander zaubert!

Ihr Fachgebiet: Herzkrankheiten. Einige Stunden später, es ist bereits dunkel, sitze ich da und fühlte mich einfach nur glücklich. Er bleibt sehr nah bei den Figuren. Die Frage bleibt präsent, denn Verlassen und Verlassenwerden ist das zentrale Motiv des Romans "Was gewesen wäre". Komplette Handlung und Informationen zu Was gewesen wäre.

Allerdings geschieht das nicht. HELMUT BÖTTIGER Gregor Sander: Was gewesen wäre. Glücklich deshalb, weil ich endlich wieder einen Roman gefunden habe, der sich abhebt aus der Fülle der neuen Bücher. Fast Hand in Hand. Das fällt umso mehr ins Auge, als diese Kapitel in der ersten Person erzählt werden, während die Passagen aus dem heutigen Budapest in der dritten Person stehen und noch dazu - etwas inkonsistent - zwischen Paul und Astrid abwechseln.

Und es gibt unvergessliche Nebenfiguren, die sich genauso filmisch in die Erinnerung einschleichen wie die Hauptfiguren, etwa Katharina, die auf dem DDR-Achtziger-Jahre-Fest als Künstlerin, die offiziell Ausstellungsverbot hat, eine einschlägige Punk-Performance hinlegt, zwanzig Jahre später in der Neuen Nationalgalerie ihr Gesamtwerk ausstellt, aber an Leukämie erkrankt ist, weil sie in der Stasi-Haft Bestrahlungen ausgesetzt wurde.

Das allerdings hatte, so wie Sander es erzählt, keinen Einfluss auf ihre Haltung der DDR gegenüber, die durchaus positiv war. Was mir ganz besonders gefällt, ist die weibliche Erzählperspektive. Dieses Genrebild gleich zu Anfang fängt suggestiv die Stimmungslage der späten DDR-Jahre ein. Dass Astrid ihn im Westen nicht erwartet, wird in "Was gewesen wäre" als eine Schuld ausgegeben, die sie bis zu dem Moment, wo sie Julius fünfundzwanzig Jahre später im Gellert-Hotel wiedersieht, mit sich trägt.

Im Gegenteil haben gerade die Kapitel aus ihrer Neubrandenburger Jugend über weite Strecken nachgerade den Duktus von Protokollen, in denen möglichst nüchtern noch einmal das Geschehene nachgezeichnet wird und bewusst kein Raum für Spekulationen darüber bleibt, wie das eigene Leben anders hätte verlaufen können. Paul, ihr neuer Freund, hat Astrid zum vierundvierzigsten Geburtstag eine Reise nach Budapest geschenkt, nicht zuletzt, weil er hofft, auf diesem Wege ein wenig mehr über ihre Vergangenheit zu erfahren.

Damit verbundene Momente der Angst vermag ihm Gregor Sander noch spürbar zu machen. Wir hatten sie zusammen gewaschen, bei mir zu Hause, und ihnen Glanz gegeben mit einem Ei. Hier, wo alles beginnt, wo Astrid sich in Julius verliebt. Fehler wurden gemacht. Geschickt werden Erzählperspektiven, Orte und Zeiten der Handlung miteinander verknüpft. Und das hält er so durch bis zum Schluss — diesen sehr weiblichen Blick. Eindrucksvoll ist die Szene, wo beide Mädchen am Aussichtsturm Bernauer Strasse stehen und auf die menschenleere Oderberger und Eberswalder Strasse in den Ostteil der Stadt schauen.

Sander entwickelt in seiner erzählerischen Konstruktion allerdings ein schwerwiegendes Knirschpotential: Warum sollte Julius, der, abgesehen von ein paar sporadischen Plänkeleien, ganz offensichtlich längst kein Interesse mehr an Astrid hatte, ihretwegen in den Westen gekommen sein? Und dass der Autor das Fortwirken der Vergangenheit nicht behauptet, sondern anhand von Lebensgeschichten sichtbar macht, findet Moritz stark.

Und das ausgerechnet an dem Tag, als Julius von seinem in der Bundesrepublik lebenden Halbbruder in einem Campingmobil über Ungarn und Jugoslawien aus der DDR geschmuggelt werden sollte. Man läuft mit Astrid und Jana durch den Wald und es ist klar: hier sind zwei Mädchen unterwegs. Das Buch ist ein Zeit- und ein Berlin-Roman und ein DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten — Süddeutsche Zeitung GmbH, München Jegliche Veröffentlichung und nicht-private Nutzung exklusiv über www.

“ Astrid (Christiane Paul) sitzt auf dem durchwühlten Bett im Géllert-Hotel, gerade hat ihr neuer Lover (Ronald Zehrfeld), mit dem sie in. Klaustrophobisch und beklemmend wird es, als beide mit der U8 von Kreuzberg nach Wedding fahren. Je länger die beiden Erzählstränge, Perspektiven und Zeitachsen aufeinander zulaufen, desto deutlicher werden die Beziehungen, in denen sich die Personen befinden — aber sie werden im selben Moment undurchsichtiger und verworrener. Zwei Zeitebenen laufen dabei aufeinander zu: In der Erinnerung spricht Astrid von den Achtzigerjahren in der DDR und der Zeit unmittelbar nach , in der Gegenwart dagegen übernimmt nicht ohne Grund die dritte Person Singular das Kommando, die Szene wird objektiviert und kühl beleuchtet, in nüchternem Präsens statt des erinnerungssatten Präteritums der Ich-Erzählung. Also doch zurück in das Leben unter einer Diktatur? Der Ausweg, um alle Sentimentalität im Keim zu ersticken. Astrid fährt als Jährige mit Paul nach Budapest, sie ist Ärztin und Herzspezialistin, der aus Westfalen stammende Paul Radiomoderator auf der Morgenstrecke, wo er Politikern auf den Zahn fühlt. Gefällt mir:.{/PARAGRAPH} Und ist diese Liebe überhaupt stark genug, um ein gemeinsames Leben im Westteil der Stadt aufzubauen? Mehr, als mir lieb ist", woraufhin Astrid ihr einen kleinen Vortrag über die Funktionen und Schlagfrequenzen dieses Muskels hält, den man Herz nennt. Es gibt Geheimnisse, die Astrid erst allmählich enthüllt und die im heutigen Budapest langsam wieder verhüllt werden. GmbH, Frankfurt am Main …mehr Süddeutsche Zeitung Besprechung von Dass Gregor Sander eine Schlüsselszene seines Romans hier spielen lässt, südlich von Neubrandenburg, mitten in der Mecklenburger Seenplatte, hat zugleich landschaftliche und sprachliche Gründe. Nur ganz wenigen Autoren gelingt das, was Gregor Sander vom ersten Satz an schafft. Paul muss eine Weile über diese Frage seiner Psychologin nachdenken, und der Leser tut dies mit ihm, nicht nur weil Astrid, genannt Assi, dem ersten Anschein nach von ähnlicher Liebenswürdigkeit ist wie ihr Spitzname. Die Tatsache, dass sich diese Flucht im Nachhinein als von der Stasi eingefädelte Aktion entpuppen sollte, in der fatalerweise auch Astrids Freundin eine unschöne Rolle gespielt hat, mag der Flucht von Julius einen bitteren Beigeschmack verleihen. Mitte der Achtzigerjahre macht sich die junge Astrid mit ihrer Freundin Jana auf zu einem Fest aufs Land. Mit aller Entschiedenheit hat Astrid damals die Möglichkeit ausgeschlagen, von einem Westbesuch bei der mittlerweile in die Bundesrepublik ausgewiesenen besten Freundin nicht zurückzukehren. Sie möchte an nichts erinnert werden, das mit Schmerz oder Bedauern verbunden ist. Neben den psychologischen und politischen Verästelungen existiert auch eine kriminalistische Linie in diesem Roman, von der man nicht zu viel preisgeben sollte. Alles scheint so weit im Reinen zu sein, Astrids Ehe mit dem noch in der DDR aufgegabelten, und als langweilig empfundenen Tobias ist ad acta gelegt, nach Budapest lädt Paul Astrid ein, weil er etwas von ihrer Ostvergangenheit erhaschen will. Die beiden Frauen sitzen zusammen. Herzlichen Dank an Jacqueline Masuck von Masuko13 für den Gastbeitrag! Wohl deshalb hat der Konjunktiv II, der sich im Titel des Romans findet, in Astrids Denken keinen Platz. Aber sie bleiben. Meines war weinrot mit hellen grünen Längsstreifen. Dass es aber gleichzeitig eine von Angst, Verrat und Vertrauensbruch geprägte Zeit war. Der Gegenstand, den der in Schwerin Geborene freilegt, ist bekannt: die DDR. In "Was gewesen wäre" verschneidet Sander das Leben der neunzehnjährigen Astrid im ostdeutschen Neubrandenburg der achtziger Jahre mit ihrem heutigen Dasein als mittlerweile geschiedene Mutter von zwei Kindern und Ärztin. Als sie noch dazu gleich am ersten Abend im Hotelrestaurant ihre Jugendliebe Julius erblickt, ergreift Astrid nachgerade panisch die Flucht, zumindest für diesen Abend. Dort holt sie, in einem unerwarteten Sog, der Osten wieder ein. Dass der Showdown, auf den alles hinausläuft, ganz anders ausfällt, als man dachte, gehört zum System — zu eben jenem ungreifbaren, um das der Roman kreist. In der Jetztzeit fährt Astrid zusammen mit ihrem neuen Freund Paul nach Budapest. Während der westdeutsche Mann begeistert ist von dem maroden Charme des Gellert-Hotels, in dem beide absteigen, reagiert Astrid allergisch auf jedes Überbleibsel des Ostens, das sie hier zu entdecken meint. Tatsächlich nämlich ist Astrid diejenige, die immerzu verlassen worden ist in ihrem Leben, ohne je selbst in der Lage gewesen zu sein auszubrechen. Bei diesem Fest lernt Astrid Julius kennen, und er wird eine Leitfigur ihres Lebens werden — trotz Tobias, den sie heiratet und mit dem sie zwei Kinder hat, und trotz Paul, ihres neuen Freundes, nachdem sie sich von Tobias getrennt hat. „Was gewesen wäre“ lässt ein frisch verliebtes, älteres Paar über die Vergangenheit einer früheren Beziehung stolpern, die nie ganz verarbeitet.

Was gewesen wäre

{PARAGRAPH}Auf der Suche nach einer ganz besonderen Story hatte ich meinen Stapel mit den Neuerscheinungen durchwühlt, bis ich diesen schmalen Band in der Hand hielt. Und vielleicht ist ihr abgeklärter Ärztinnenblick nur der Schutzschild, den sie sich zugelegt hat, um die Trauer über diese Verluste erträglicher erscheinen zu lassen. Im Gegenteil. Zumindest nicht auf eine Weise, die Astrids Verhalten plausibel erscheinen lassen würde. Zwanzig Jahre später verlieren dann manche Dinge an Bedeutung. Vielleicht ist es das, was sie so harsch hat werden lassen. Wie schon in seinem Debütroman "Abwesend" und in verschiedenen seiner Erzählungen betreibt Sander auch diesmal literarische Archäologie. Warum ausgerechnet diese Frau nicht fortgehe, während er doch seine bisherigen Freundinnen nach ein paar Monaten oder wenigen Jahren stets dazu gebracht habe, ihn zu verlassen? Die andere Frau ist konsterniert. Und was damals extrem wichtig und existenziell war, kann heute vergeben und vergessen werden. Gregor Sander legt die Spuren so, dass die Annahme naheliegt, in den Kapiteln aus Astrids Ost-Geschichte werde sich nach und nach der Grund für ihre Abwehr all dessen offenbaren, was mit dieser Vergangenheit zusammenhängt. Gregor Sanders Sprache ist leise, nichts ist überflüssig, besonders auffällig sind die präzisen, realistischen Dialoge und die unverwechselbar gezeichneten Personen. Und eine andere Stasi-Geschichte, die im Laufe der Handlung mitschwingt, zeigt sehr differenziert das Verhängnis, wie man unschuldig schuldig werden kann und genau dadurch auch später nicht realisiert, was man ausgelöst hat. Gregor Sander: Was gewesen wäre.