Was ist poppen

Was ist poppen
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Christoph Poppen führt die Deutsche Radio Philharmonie in ihre erste Saison "Wir sind Mendelssohn viel schuldig" Es gibt kaum eine Aufgabe in der weiten Welt der klassischen Musik, die Christoph Poppen in seinem Leben noch nicht übernommen hat. Gefeierter Violinvirtuose, preisgekrönter Primarius des Cherubini-Quartetts, Professuren an drei Hochschulen, einen Rektorenposten, Leiter des renommierten ARD-Wettbewerbs und nicht zuletzt die seit zwei Jahrzehnten erfolgreich verlaufende Dirigentenkarriere.

Nachdem der gebürtige Münsteraner über ein Jahrzehnt dem Münchener Kammerorchester seinen interpretatorischen Stempel verpasst und ein Jahr lang als Chefdirigent des Rundfunk-Sinfonieorchesters Saarbrücken fungiert hat, erwarten ihn nun als Chefdirigent der jüngst gegründeten Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern neue, teils unbekannte Herausforderungen.

Im Gespräch mit klassik. Herr Poppen, Sie stehen vor Ihrer ersten Spielzeit als Chefdirigent der neu zu formenden Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern. Wie intensiv waren Sie in den politischen Teil dieser deutschlandweit ersten Anstaltenübergreifenden Fusion zweier Rundfunkorchester involviert? Das Ringen um den Fortbestand beider Orchester fand vor meiner Zeit hier in Saarbrücken statt.

Deshalb habe ich davon auch nicht viel mitbekommen. Als ich ins Boot kam, noch bevor klar war, dass ich Chefdirigent werden würde, stand bereits fest, dass die Fusion kommt. Das war für mich ein guter Zeitpunkt, die Arbeit mit dem ebenfalls neuen Orchestermanager Benedikt Fohr zu beginnen. Es ist immer mit offenen Karten gespielt worden und ich hätte auch sagen können: nein, ich möchte diese Fusion nicht begleiten und werde deshalb nicht Chef. Kann dies nicht eine sehr undankbare Aufgabe sein?

Es ist sicher eine schwierige Aufgabe, aber keine undankbare. Sie müssen bedenken, dass der Klangkörper in Zukunft das Profil haben wird, das er bisher auch hatte, nur noch um ein zusätzliches Spektrum erweitert. Wir werden jetzt mit Operetten und leichterer Muse unser Profil erweitern und einen wichtigen Repertoirepunkt der Kaiserslauterner Kollegen übernehmen. Das Problem des Orchesters des Saarländischen Rundfunks war doch bisher, dass es zwar ein sehr gutes Ensemble war, aber ein wenig im Schatten vieler anderer stand.

Jedes Konzert wurde nur einmal gespielt, das Sendegebiet war sehr klein. Es kam nie so recht aus der lokalen Ecke heraus und blieb ein Geheimtipp für Musikfachleute. All dies ändert sich nun ziemlich schlagartig. Auch der neue Name wird wesentlich zur Reputationsverbesserung des gesamten Klangkörpers beitragen. Werden Sie hier in Saarbrücken einen ähnlichen Weg gehen? Ich sehe diese Gefahr bei uns absolut nicht. Jahrhunderts, auch vor der Avantgarde scheuen wir uns nicht.

Neue Musik soll und wird hier immer eine Rolle spielen. Allerdings sollte man nicht den Fehler machen, sich nur auf Neue Musik zu stürzen. Da würde es keinen Sinn machen, an unseren Hörern vorbei Programme zu konzipieren. Das Rundfunk-Sinfonieorchesters Saarbrücken war bisher recht stark auf dem Tonträgermarkt vertreten und hat für verschiedene Labels diverse, darunter Aufsehen erregende Produktionen während der letzten Jahre gemacht. Wird diese Präsenz erhalten bleiben, vielleicht sogar noch ausgebaut?

Wir haben so viele Anfragen nach CD Produktionen, von interessanten Labels für auch sehr spannendes Repertoire, dass wir maximal ein Drittel davon realisieren können. Natürlich werden wir die bewährten Zusammenarbeiten mit ECM Records und OehmsClassics fortsetzen; bei Oehms haben wir sogar eine Art Carte blanche. Zum Ausbau der Marktpräsenz haben wir eigentlich gar keine Kapazitäten mehr, da das Orchester eben schon jetzt überdurchschnittlich präsent ist.

Was für ein Repertoire wird den Musikfreund auf CD zukünftig erwarten? Unsere erste Neuveröffentlichung bei Oehms werden demnächst alle Mendelssohn-Sinfonien sein. Auch die Tschaikowsky-Sinfonien werden wir für dieses Label einspielen. Für ECM nehmen wir Musik aus dem Jahrhundert und der Gegenwart auf. So erscheint im Frühjahr eine CD mit Musik von Frank Martin und ganz aktuell sprechen wir über ein Widmann-Programm Warum haben Sie mit Mendelssohn angefangen?

Nun, zum einen, weil ich Mendelssohn unheimlich schätze und nach wie vor finde, wir sind ihm sehr viel schuldig. Es gibt ja Statistiken, die deutlich zeigen, dass Mendelssohn im deutschsprachigen Raum immer noch viel seltener auf den Programmen steht als in angelsächsischen Ländern. Das finde ich höchst problematisch und denke, dass dies vor allem in der deutschen Geschichte begründet liegt.

Ein Teil der Generation, die unsere Programme besucht, hat ihn in der Kindheit und Jugend nicht kennen gelernt. Und zum anderen finde ich, dass Mendelssohn sich ausgezeichnet für das Kennenlernen eines neuen Orchesters eignet. Wachheit, Lebendigkeit, Eleganz - all diese Dinge sind für seine Musik dringend nötig. Sind Sie als Dirigent Autodidakt? Ich habe als Dirigent nie ein Hochschul-Studium absolviert. Als ich mit 28 Jahren ein Sabbatical nahm und in Bloomington bei Joseph Gingold Geige studierte, da hatte ich plötzlich so viel Zeit, dass ich angefangen habe, mich für das Dirigieren zu interessieren.

Jedoch nicht mit dem Ziel, Dirigent zu werden. Dort habe ich Dirigierunterricht besucht; das war jedoch keine vollständige Dirigentenausbildung. Nach meiner Rückkehr wurde mir wirklich rein zufällig das Detmolder Kammerorchester zugespielt, und als ich merkte, dass sich das Dirigieren bei mir etwas etablierte und immer mehr Anfragen dazu kamen, habe ich angefangen, Unterricht zu nehmen. Zwei Namen sind für mich sehr prägend gewesen: Zum einen Sir Colin Davis und zum anderen Jorma Panula, der für mich auch heute noch eine wichtige Quelle des Wissens und der Inspiration ist.

Doch davor kannte man Sie ja vor allem als Violinvirtuose. Wieso haben Sie sich als Kind ausgerechnet dieses Instrument ausgesucht - oder wurde diese Entscheidung fremdbestimmt? Meine Eltern waren zwar beide keine professionellen Musiker, dafür aber ausgesprochen musisch interessiert. Musik war immer in unserer Familie, die ursprünglich aus dem Heidelberger Raum stammt.

Er leitete den dortigen Bach-Verein und war noch Assistent von Max Reger, mein Onkel sogar dessen Patensohn. Ich kann gar nicht sagen, warum es bei mir die Geige sein sollte, gezwungen hat mich jedoch niemand zu diesem Instrument. Ich erinnere mich nur, dass ich immer sehr gerne Geige gespielt habe. Obwohl ich in Westfalen geboren wurde, bin ich ein ziemlicher Rheinländer. In Bonn bin ich aufgewachsen, habe dort Abitur gemacht und parallel dazu in Düsseldorf an der Robert Schumann-Hochschule erst als Jungstudent und später als richtiger Student mein Musikstudium betrieben.

In Köln hat unser Quartett später auch beim Amadeus-Quartett ein Kammermusikstudium aufgenommen. Handelte es sich bei dieser Kammermusikvereinigung schon um das Cherubini-Quartett, dessen Gründer und Primarius Sie ja waren? Es war der Vorläufer. Das Cherubini-Quartett existiert seit meinem zwanzigsten Lebensjahr, obwohl es damals eigentlich nur eine Namensänderung gab.

Ich selbst habe seit meinem vierzehnten Lebensjahr Quartett nonstop gespielt. Kammermusik hat mich also immer als wichtiges Element begleitet. Meinem Hauptgeigenlehrer Kurt Schäffer habe ich das ganz entscheidend zu verdanken. So waren für mich Geigenstudium und Kammermusik immer absolut untrennbar. Dies alles hat mich so intensiv geprägt, dass ich glaube, selbst heute aus einem kammermusikalischen Geist heraus zu dirigieren.

Mein Bestreben ist es auch, jeden Musiker im Orchester so zu stimulieren, dass er sich selbst als Kammermusiker wahrnimmt und so auch agiert. War für Sie nach dem Abitur absolut klar, dass Sie Musik studieren würden? Ich kann mich gut erinnern, dass ich mich nach dem regulären Schulabschluss sehr mit der Frage beschäftigt habe, soll ich Musik studieren oder nicht? Ich hatte damals schon ein sehr starkes soziales Empfinden.

Wenn ich nicht Musiker wäre, könnte ich mir gut vorstellen heute beispielsweise ein Kinderheim in einem Dritte Welt Land zu leiten oder Sozialarbeiter in Deutschland zu sein. Es gibt viele Berufe, in denen man für andere Menschen einen Sinn ergibt. Und für mich war damals sehr schnell klar, dass Musik für mich der Bereich ist, wo ich eine solche Aufgabe für andere erfüllen kann.

Aber Musik ist auf der Welt eine extrem starke und wichtige Energie, so eine Art seelische Nahrung für Menschen. Hätte ich nicht immer wieder erfahren, dass Musik für ihre Hörer eben genau diesen Effekt hat, dann hätte ich nicht Musiker sein wollen. Hatte sich früh abgezeichnet, dass es für Sie nur den Weg der Solistenkarriere geben kann?

Dass Sie später Dirigent werden würden, war ja, wie wir gehört haben, zu diesem Zeitpunkt nicht abzusehen. Man muss es so sagen: Schon während meiner Schulzeit habe ich relativ viel auf dem Podium gestanden und mit der Geige auch einige Preise gewinnen können. So habe ich mit 15 oder 16 Jahren recht deutlich gemerkt, dass ich als Solist Erfolg haben kann. Als Student habe ich dann nie so recht analysiert, was jetzt der bessere Weg wäre und wollte mich auch nicht entscheiden, ob ich Solist oder lieber Kammermusiker sein sollte.

Ich habe beides gemacht. Trotzdem habe ich damals nie eine gut organisierte Solistenkarriere verfolgt. Im Orchester als Musiker fest zu spielen, habe ich damals nicht angestrebt; einfach deshalb, weil es eben diese anderen Möglichkeiten für mich gab. Heute würde ich mir diese Erfahrung durchaus wünschen. Immerhin hatte ich die Gelegenheit, einige Zeit als Gast-Konzertmeister des Chamber Orchestra of Europe zu fungieren.

Blieben Sie all die Jahre bei dem gleichen Geigenlehrer, oder haben sie die Augen auch nach neuen Lehrmeistern offen gehalten? So bin ich seit meinem Lebensjahr immer nach Zürich und London gefahren und habe bei Nathan Milstein parallel Unterricht gehabt. Das war natürlich ein ganz starker Einfluss. Er war ein unglaublicher Musiker und Geiger, der mich sehr geprägt hat. Mit 21 Jahren bin ich dann nach Amerika und habe kurz, aber sehr intensiv bei Oscar Shumsky Geige studiert.

Und nach meiner Rückkehr ging es gleich sehr erfolgreich mit dem Quartett los mit über Konzerten pro Spielzeit. Das haben wir sieben Jahre lang so intensiv betrieben. Parallel hatte ich auch weiter meine solistischen Auftritte und habe einen Lehrauftrag an der Hochschule in Düsseldorf wahrgenommen. Auf so vielen Hochzeiten kann man wohl nur in jungen Jahren tanzen. Das merkte ich damals auch sehr schnell. So habe ich nach diesen sehr arbeitsreichen sieben Jahren alles abgebrochen und das erwähnte Sabbatical für ein Jahr in Bloomington gemacht.

Etymologisch-lautgesetzlich. Weitere Meisterkurse, u. Definition, Bedeutung · Popmusik hören oder spielen; · poppen ugs., derb: Geschlechtsverkehr ausüben · poppen bedeutet, hervorragend und effektvoll, wirkungsvoll. Die Oper ist natürlich ein ganz anderes Medium. Gelassen zu bleiben und die Dinge lockerer zu sehen, das eigene nicht zu sehr überbewerten und den Mensch als Mensch und nicht als Nation oder Religion zu sehen. September, SARS und die Schweine- bzw die Vogelgrippe, der Vulkanflugsand, Fukushima, Tsunamis und Erdbeben um nur ein paar Beispiele zu nennen — passiert etwas Unvorhergesehenes auf dieser Erde, haben wir es am nächsten Tag über unsere Kunden meist schon auf dem Tisch. Während dieser Zeit wurde Christoph Poppen zunehmend als Gastdirigent im In-und Ausland eingeladen. Ich habe das Gefühl, dass dort das, worauf es mir ankommt, sehr intensiv aufgenommen und umgesetzt wird. Nach wie vor bin ich ein begeisterter Hawaii-Fan, was bestimmt und vor allem aber mit dem Windsurfen und all den damit erlebten Geschichten auf den Hawaiianischen Inseln zu tun hat. Generell gibt es zwei Pole, die mich beim Dirigieren ganz besonders interessieren: die Musik selbst natürlich, aber auch die Arbeit mit Menschen und die Verantwortung für eine menschliche Gemeinschaft. Kölner Kammerorchester Neben seiner Tätigkeit in Köln gastiert Christoph Poppen in der aktuellen und den kommenden Spielzeiten wieder bei vielen namhaften Symphonie- und Kammerorchestern in Deutschland, der Schweiz, Italien, Frankreich, Polen und Griechenland, setzt aber auch seine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Orchestern in Asien fort, darunter dem Singapore Symphony, dem Tongyeong Festival Orchestra und der Hongkong Sinfonietta. Zu seinen wichtigsten Aufgaben gehörte ein Jahr später die Fusion des Orchesters mit dem Rundfunkorchester Kaiserslautern. Gingold , US-amerikanischer Geiger und Pädagoge, war einer der einflussreichsten Geigenlehrer seiner Zeit. Auf Tonga würde ich gerne nochmal mit den Buckelwalen schnorcheln. Einer meiner ersten Mentoren war Sir Colin Davis, und später nahm ich Unterricht bei dem legendären Jorma Panula. In den vergangenen Spielzeiten hat sich Christoph Poppen auch als Operndirigent einen herausragenden Namen gemacht. Auch meine pädagogische Tätigkeit wird mir immer viel bedeuten. An drei Tagen von Huahine nach Raiatea 44km offenes Meer — Raiatea nach Tahaa 28 km Lagune — Tahaa nach Bora Bora 56 km offenes Meer. Ich wünsche mir, dass ich eine freundschaftliche Beziehung zu meinen Orchestern haben darf und dass eine gemeinsame spirituelle Offenheit für Musik entsteht.{/PARAGRAPH}[1] ursprünglich in der Bedeutung stopfen (aus dem Ruhrgebiet). International hoch beachtet, mit seiner unverwechselbaren Programmatik, die auf einer Kontrastierung klassischer Werke mit Zeitgenössischem sowie einer Vielzahl an Auftragskompositionen basierte, verlieh er dem Orchester in kurzer Zeit ein neues Profil. Da fliegt einem wirklich die Lava um die Ohren und die Druckwellen aus dem Krater sind so stark, dass man davon zurück geschleudert werden kann. Total fasziniert haben mich die Tauch- und Schnorchel-Reviere der Solomon Islands — schon bei einem einfachen Schnorchel-Gang von 12 Haien hautnah eskortiert zu werden, ist ein einmaliges Erlebnis. Boot teilgenommen. Diese Fusion mitzugestalten war natürlich eine Herausforderung höchster Güte. Zwar sind wir bei jeder Etappe mit riesigem Abstand als Letzter durch Ziel gefahren — aber immerhin in Bora Bora angekommen und uns so Anerkennung und Respekt der anderen Teilnehmern verdient. Junge Virtuosen im Rampenlicht - Mit der damals 13jährigen Studentin und Solistin Veronika Eberle und dem Münchener Kammerorchester C. Diese zehn oder elf Jahre beim MKO waren eine sehr glückliche Ära, und ich bin dem Ensemble in herzlicher Freundschaft weiterhin verbunden. Auf meine Familie natürlich — und, dass ich es tatsächlich geschafft habe, als Selbstständiger den Zielgebieten Australien, Neuseeland und der Südsee über all die Jahre treu zu bleiben. Da bewundere ich Dirigenten wie Claudio Ab-bado, der genau diesen Ansatz so vollendet beherrschte und umsetzte. Da habe ich dann tatsächlich begonnen, ernsthaft nachzudenken und mich entschlossen, diese Entwicklung zu bejahen. Ob Amsterdam Sinfonietta, Bamberger Symphoniker, Detroit und Indianapolis Symphony Orchestras, Estonian National Symphony Orchestra, Münchner Rundfunkorchester, New Japan Philharmonic, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Symphony Orchestra of India, Stuttgarter Kammerorchester oder die Wiener Symphoniker Wo ich Musik zum Klingen bringe, ist für mich nicht so entscheidend. Das wird eine sehr lebendige Zusammenarbeit, die genügend Raum für andere Aufgaben lässt. Definition von poppen ähm.. Fantastic Four - Das Cherubini-Quartett - Hariolf Schlichtig, Christoph Poppen, Harald Schoneweg und Manuel Fischer-Dieskau v. Im Rückblick würde man das glückliche Jahr, das ich bei Joseph Gingold verbringen durfte, vielleicht als Sabbatical bezeichnen. Energiegeladen wurde er zum Dirigenten und künstlerischen Leiter des Münchener Kammerorchesters berufen. Was ich kann und so wie ich es kann reicht mir eigentlich —- nur bei den Ski-Vereinsmeisterschaften des SVM würde ich gerne nächstes Jahr eine bessere Zeit fahren als mein Skilehrerkollege Adi.{/PARAGRAPH} Man hat permanent drei hoch-kritische Kollegen und Freunde zur Seite, die einem nichts durchgehen lassen. In Saarbrücken hatte ich, was das Repertoire angeht, wieder ganz andere Möglichkeiten, und die Erweiterung hin zum Sinfonischen war folgerichtig. Er unterrichtete von morgens bis abends und gab die vielfältigen Erfahrungen, die er als Konzertmeister unter George Szell im Cleveland Orchestra gesammelt hatte, an seine Studenten weiter. Musikalische Eroberungszüge Bereits mit 16 Jahren gründete Christoph Poppen sein Streichquartett, das zunächst unter dem Namen Juventus-Quartett bekannt wurde. Dieser Führungsstil ist bis heute mein Ideal, natürlich auch beim Dirigieren. Dieses wurde von seinem Düsseldorfer Lehrer Kurt Schäffer, selbst ein passionierter Quartettspieler, nachdrücklich gefördert. Sein Geigenstudium bei Kurt Schäffer an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf begann er während der Schulzeit als Jungstudent. Pacific Travel House wurde von drei Geschäftsführern in München gegründet — einer davon war ich. Einmal habe ich dies schon auf Moorea gemacht und war davon absolut fasziniert. Mit 21 Jahren machte Christoph Poppen sein Konzert-Examen und ging auf Anraten von Nathan Milstein erstmals in die USA, um seine Studien bei Oscar Shumsky fortzusetzen. Schon früh im Kölner Dialekt in der Bedeutung koitieren bekannt. Ich verdanke ihm sehr viel, und bis heute profitieren meine Studenten von den Übungen, die er mir damals gab. Wir sitzen mehr als 50 Stunden pro Woche zusammen … das ist nicht immer einfach. Bis heute verbindet uns eine herzliche Freundschaft. Als ich 17 oder 18 war habe ich Margaret Price als Fiordiligi gehört und war so begeistert, dass ich ernsthaft dachte, das Schönste wäre es, jetzt bald zu sterben und als Sängerin wiedergeboren zu werden! Unternehmungslustig war ich schon immer. Es gibt kaum einen Ort, an dem der Zusammenklang zwischen Musik, Natur und Architektur so eng ist und so starke Glücksgefühle auslösen kann wie dort! Es ist ein Gebiet, das mehr bietet als jeder Reisekatalog aussagen kann. Als Windsufer der ersten Stunde war Hawaii ein lang geträumter Traum. Geprägt haben mich wahrscheinlich meine Eltern, die meinem Bruder und mir immer wieder von ihren eigenen Reisen erzählt hatten. Shumsky , den Leopold Stokowski einst den "erstaunlichsten Genius, den ich je gehört habe" nannte und den Weggefährte David Oistrakh als einen der weltbesten Violinisten verehrte, war neben seiner Tätigkeit als Solist, Kammermusiker und Dirigent ein hingebungsvoller Lehrer. Obwohl ich damals auch viel solistisch konzertierte, gab ich im Zweifelsfall eigentlich immer dem Quartett den Vorrang. Der erste Sieg - Christoph Poppen mit der Ehefrau seines Geigenlehrers Gustav Mikulai Klavier bei seinem ersten Preisträgerkonzert C. Niemand hat mich in meinem instrumentalen Denken so sehr geprägt wie er. Man kann nicht durch den Regen gehen, ohne nass zu werden! Übrigens existieren noch ganz wunderbare Aufnahmen seines Streichquartetts, in dem er gemeinsam mit Oscar Shumsky, William Primrose und Harvey Shapiro musizierte. Und dann natürlich die Perle der Südsee — Französisch Polynesien — nirgendwo sonst kann man den Malkasten der Natur so kennen lernen wie dort. Jahrhunderts, sondern auch wiederum die Neue Musik stehen im musikalischen Mittel-punkt. Ich habe viele schöne Pläne für die nächsten Jahre. Mein Herz hängt an den Fiji Inseln — nirgendwo sonst bin ich so herzlich aufgenommen worden und ein Teil der Bula Familie geworden. Gidon Kremer C. Als Principal Conductor derjenige zu sein, der in einer neuen Ära nach dem Tod seines langjährigen Chefdirigenten Helmut Müller-Brühl die Geschicke des Orchesters lenkt, ist eine reizvolle Aufgabe; neue Formate und Programmansätze zu entwickeln und das Orchester weg von der reinen Klassik hin zur Musik des Jahrhunderts zu führen. Und die fernere Zukunft Auf jeden Fall soll der Weg bis dahin bunt und vielfältig sein. Und so fand ich über die Hawaiianische Inseln und die Fiji Inseln den Einstieg in die Südsee — den Südpazifik. Ebenfalls während der Zeit in Bloomington machte sich eine neue Leidenschaft bemerkbar: parallel zu seinen Studien zog es Christoph Poppen immer häufiger in den Dirigierunterricht. Entscheidend ist, dass musikalische und menschliche Harmonie miteinander verbunden sind. Das ist auch immer wieder in Asien, wo ich sehr gerne gastiere. So habe ich gelernt, mir alles sehr bewusst zu machen und zu führen, ohne mich aufzudrängen. Tatsächlich haben viele von uns kleine persönliche Initiativen ich zum Beispiel habe schon vor vielen Jahren die Philippinische Kinderhilfe e. Musik soll die Menschen zueinander führen, völkerverbindend wirken und uns glücklich machen. {PARAGRAPH}Im Bann des Bogens Christoph Poppen wurde in Münster geboren und wuchs in Bonn auf. Seitdem ist viel Zeit vergangen, die meisten der bekannten Inseln durfte ich kennen lernen und immer noch bin ich von den Menschen, den Inseln und dem Meer dort begeistert. Das hat nicht geklappt. In jungen Jahren bin ich aus dem Kindergarten auf eigene Faust losgewandert, ohne dass irgendjemand etwas davon wusste. it is a word for sex.

Poppen in der Provinz

{PARAGRAPH}Und hat seit 16 Jahren zwischen Wolfratshausen und Starnberger See ein neues Zuhause gefunden. Bereits in der ersten Saison absolvierten Poppen und das KKO mehrere erfolgreiche Auftritte bei Gastspielen im In- und Ausland sowie in der heimischen Philharmonie. Ich habe sie angenommen, und das war richtig so. Überall wo ich meine künstlerischen Erfahrungen sinnvoll einbringen kann, fühle ich mich wohl. Neues Instrument - Der Taktstock C. Dass mich mein Leben bald zu dieser Seite des Berufes len-ken würde, ahnte ich damals nicht.